
Spätherbst – Aquarelle von Vroni Seissl Meraner
Es wird bunt in der Bibliothek! Vroni Seissl Meraner, Eppanerin mit Nordtiroler Wurzeln, zeigt bis 19. Dezember einen Querschnitt aus den neueren Werken.
Die Blumenmalerin ist in Kufstein geboren und aufgewachsen.
Schon als Kind zeichnete und malte sie leidenschaftlich gerne.
Obwohl sie gerne Floristin geworden wäre, besuchte sie auf Anraten ihrer Eltern die Handelsakademie in Innsbruck und schlug die Sekretärinnenlaufbahn ein.
Die Liebe zu den Blumen und zur Malerei ist jedoch geblieben, und als sie mit Mann und zwei Kindern nach Südtirol zog, konnt sie sich wieder mehr ihren eigenen Interessen widmen.
Sie legte einen Garten mit vielen Blumen an und begann auch, sich auf dem Gebiet der Malerei weiterzubilden.
Ihre ersten Kurse belegte sie bei Hans Prünster in Bozen, der ihr das nötige technische Rüstzeug mitgab. Weitere Lehrmeister waren Carol Wilde, Helga von Hofe, Heinrich Toll und Kurt Mitterdorfer. Außerdem besuchte sie Malseminare und die Internationale Ferienakademie in Bruneck bei Prof. Mader und Prof. Planegger. Diese boten ihr die Möglichkeit, die verschiedensten Techniken und Stilrichtungen kennenzulernen.
Trotz dieser vielfältigen Anregungen kehrte sie mit jedem Mal entschlossener zu ihrer ursprünglichen Liebe, der Blumenmalerei, und dem Aquarell zurück. So konnte sie am besten ihre Grundinteressen miteinander verbinden.
Die Anregungen zu ihren Bildern findet Vroni Meraner meistens in ihrem Garten, der sich im Wandel der Jahreszeiten ständig verändert, und in dem fast immer etwas blüht. Die Freude am Wachsen und Gedeihen, das durch ihrer Hände Arbeit entsteht, wird spürbar in ihren Bildern, von den jedes „erlebt“ ist und für sie eine besondere Bedeutung hat.
Seit 1982 ist Vroni Meraner Mitglied der „Südtiroler Freizeitmaler“ und beteiligt sich rege am Ausstellungsgeschehen.
Bild: Vroni Seissl Meraner: Quitten, Aquarell, 2007
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