Veranstaltungen   I I I   Veranstaltungen, die in unserer Bibliothek stattfanden

 

Bibliothek Eppan

Schreiben macht Spaß

Sieben Mädchen haben an zwei Nachmittagen an der von der Bibliothek angebotenen kreativen Sprachwerkstatt teilgenommen. Dr. Marion Karadar und Dr. Michaela von Wohlgemuth gaben den den Kindern Anleitungen, um beispielsweise als Geschichtenforscher unterwegs zu sein oder Fünf-Satz-Geschichten zu schreiben. Außerdem standen eine Lesewanderung auf die Gleif und spielerische Wortschatzerweiterungen auf dem Programm.

Die Schreibnachmittage in lockerer Atmosphäre sind bei den Teilnehmerinnen gut angekommen.

Bild: Teilnehmerinnen und Betreuerinnen bei der Sprachwerkstatt in der Bibliothek

 

 

Spielend lernen auf dem Kreuzstein

In spielerischer Art haben vierzehn Kinder am vergangenen Freitag Kräuter, Sträucher und Bäume am Kreuzstein kennengelernt. Die vier angehenden Kräuterpädagoginnen Hildegard Kreiter, Daniela Zingerle, Maria Luise Prosch und Inge Schullian haben ein buntes Programm vorbereitet. Nach mehreren Kennenlernspielen begaben sich zwei Gruppen auf Schatzsuche. Bei jeder Station las ein Kind die Informationen zur nebenstehenden Pflanze vor.

Zur Stärkung wurden Dinkelbrötchen gereicht. Den Speisequark dazu verfeinerten die Kinder mit Kapuzinerkresse, Ringelblume, Schnittlauch, Petersilie und Sauerampfer. Beim anschließenden abgewandelten Fahnlstehlen waren Schnelligkeit und Merkfähigkeit gefragt. Außerdem schmückten die Kinder einige Baumstämme mit Gesichtern von Waldgeistern, die aus Naturmaterialien hergestellt wurden. Zur Erinnerung an den unterhaltsamen Vormittag durften die Buben und Mädchen eine Karte mit Blumen gestalten.

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Sommerkindergarten

Am 22. Juli kam die Mäusegruppe zu uns in die Bibliothek. Christian Kofler erzählte den Kindern die Geschichte "Helma legt die Gockel rein" und zeigte die Bilder dazu. Anschließend stöberten die Leserinnen und Leser von Morgen bei den Bilderbüchern, Filmen und Musikkassetten.

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Spielabend im Bibliothekspark am 14. Juli

Viele neue Spiele konnten die Besucher unseres Spielabends am Langen Mittwoch kennen lernen.
Bei sehr lauen Temperaturen gingen die letzten erst gegen 23 Uhr heim.
Mit dabei waren Wolfgang Oberparleiter vom Spieleverein dinx und Sabina Wöth vom Jugenddienst.

Herzlichen Dank!

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Musiker und Freiheitskämpfer

Gespannte Aufmerksamkeit herrschte bei den 35 Besuchern der Buchvorstellung „Ohne Opfer keine Freiheit - Autobiographie eines Musikers und Freiheitskämpfers“ von Dr. Günther Andergassen. Zusätzlich zu Dr. Andergassen waren auch die Mitstreiter Herlinde und Klaudius Molling nach Eppan in die Bibliothek gekommen, um von den angespannten Sechzigerjahren zu erzählen. Elmar Thaler vom Verlag Effekt! Buch leitete das Gespräch und fragte nach den Beweggründen für die Teilnahme am Freiheitskampf. Dr. Margareth Lun las einzelne Abschnitte aus dem Lebensrückblick von Dr. Andergassen vor.

Das Buch enthält auch den Werdegang von Dr. Günther Andergassen als Musiker und Musikpädagoge, ein Werkverzeichnis und eine CD mit ausgewählten Werken.

Bild: Elmar Thaler (rechts) im Gespräch mit Herlinde Molling, Klaudius Molling und Dr. Günther Andergassen

 

 

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Lebensvielfalt auf Castelfeder

Die Römer haben auf Castelfeder nicht nur Marmorsteine hinterlassen, die später beim Bau der Barbarakapelle verwendet wurden. Auch der Andorn, ein zur Anregung der Verdauung verwendetes Bitterkraut, kam damals ins Land und gedeiht heute noch beim ehemaligen Schloss. Dies und vieles mehr lernten wir bei der botanischen und kulturgeschichtlichen Wanderung für Kinder und Erwachsene mit Ute Schwarz Kössler.
Südliches Lungenkraut, Kleines Knabenkraut, Filzige Schafgarbe, Spinnweben-Hauswurz, Sumpfiris, Gemeine Esche und Blumenesche, Schwarzerle, Flaumeiche und Traubeneiche, Feldahorn, Weißdorn und andere wurden aufgrund ihrer typischen Merkmale erkannt.
Die teilnehmenden Kinder erhielten den Auftrag, auf Fotos abgebildete Blumen und Bäume zu suchen. Zum Abschied sangen drei Nachtigallen ihre variantenreichen Lieder.

Bild: Teilnehmer an der botanischen Wanderung auf Castelfeder

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Kindergarten Berg zu Besuch in der Bibliothek

Bilderbuchkino für Kindergartengruppen

Sechs Kindergartengruppen haben uns im Laufe des Schuljahres besucht. Nach einer Einführung in der Kinderbibliothek hat ihnen Bibliotheksleiter Christian Kofler eine Bilderbuchgeschichte erzählt. Dazu wurden die Bilder auf einer Leinwand gezeigt.

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Vogelkundliche Exkursion in St. Michael

Vogelkundliche Exkursion in Missian

Amsel, Drossel, Fink und Meise - Vogelkundliche Exkursionen mit Schülern

Zum UNO-Jahr der Biodiversität hat die Bibliothek Eppan zu vogelkundlichen Wanderungen eingeladen. Bei insgesamt fünf Ausflügen in Missian, St. Pauls und St. Michael haben die Kinder einige einheimische Vögel kennen gelernt.
Bibliotheksleiter Christian Kofler erzählte von Merkmalen, Rufen und Verhaltensweisen der gefiederten Freunde.
Die Führungen waren ein kleiner Beitrag, um bei den Schülern das Interesse für die Vielfalt des Lebens an unserem Wohnort zu wecken.

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Grundschüler begegnen Maja Gerber-Hess

Am Dienstag, 20. April, besuchten zwei fünfte Grundschulklassen eine Lesung mit der Schweizer Autorin Maja Gerber-Hess in der Bibliothek. Die Autorin las aus "Lotta, meine Familie und ich" sowie aus dem Manuskript zu einem noch nicht erschienen Buch.

Toll, wenn man die Möglichkeit hat eine Autorin persönlich kennenlernen zu dürfen. Mir gefiel das Buch sehr. Das Buch werde ich mir in der Bibliothek ausleihen.
(Alexander Pinggera, 5B)

Liebe Maja Gerber-Hess!

Mir gefallen Ihre Bücher sehr gut. Sie haben mich auf eine Idee gebracht, im Sommer eine Geschichte zu schreiben. Aber so gut wie Ihre wird sie sicher nicht!
(Florian Girardini, 5B)

Mir hat von Maja Gerber-Hess die Schreibweise sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr schön und sehr spannend. Es interessierte mich sehr was sie schrieb. Ich möchte diese Bücher auch mal lesen.
(Michaela Höller, 5B)

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Märchenabend für Erwachsene

Am Samstag, 17. April erzählte Leni Leitgeb in der Bibliothek unter dem Motto "Wie Mann und Frau zusammenkamen" Ursprungsmärchen und andere Geschichten zum Thema Mann und Frau.
Heidi Pixner untermalte einzelne Erzählungen mit ihrem Harfenspiel und gab auch einige Intermezzi.
Die dreißig Besucher des Abends zeigten sich sehr beeindruckt vom Programm.

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Vom Stein des Anstoßes zum Denkanstoß

Julius Mosen, dem Dichter des Andreas-Hofer-Liedes, wurde am 17. April im Garten der Mittelpunktbibliothek ein Gedenkstein gewidmet.

Auf Anregung des Historikers Fred Frank Stapf wurde auf dem Porphyrfindling eine Inschrift angebracht, mit der an die Reise Mosens durch Tirol im Jahr 1825 erinnert wird.

Michael Wenter, Kommandant der Schützenkompanie Sepp Kerschbaumer, rief ins Bewusststein, dass von einem Lied meist nur die Interpreten bekannt seien, kaum aber die Dichter und Komponisten. Daher habe die Schützenkompanie Eppan die Errichtung des Mosen-Gedenksteines gerne mitgetragen.

Bürgermeister Dr. Franz Lintner verwies auf den beachtenswerten Umstand, dass das Heldenlied von zwei Männern stammt, die in Sachsen bzw. in Niederösterreich zu Hause waren. Daraus lässt sich die Bewunderung erkennen, die Andreas Hofer und den Freiheitskämpfern in Europa entgegengebracht wurden.

Anschließend erzählte der Historiker Fred Frank Stapf von seiner Spurensuche nach Julius Mosen. Erst nach dem Ende der DDR war es möglich, die Lebensstationen Mosens aufzusuchen und das vergessene Denkmal und das Grab wieder ins Licht zu rücken.

Als freiheitsliebender Dichter und Unterstützer der Burschenschaften galt Julius Mosen zu seiner Zeit als Stein des Anstoßes. Nun wolle man mit dem Gedenkstein und der Inschrift einen Denkanstoß zur Erinnerung an Mosen und an Andreas Hofer geben.

Die Feier wurde von einer Bläsergruppe der Bürgerkapelle St. Michael musikalisch umrahmt.

Bis zum 30. April kann in der Mittelpunktbibliothek eine kleine Ausstellung zu Julius Mosen besichtigt werden.

Bild: Reinhard Gaiser, Kommandant Michael Wenter, Ortsvorsteherin Erika Riffeser Dellagiacoma, Bürgermeister Franz Lintner, Fred Frank Stapf und Gemeindereferentin Ehrentraud Riegler Troger

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Szenische Lesung zu Ida Dalser, der Frau Mussolinis

Am Freitag, 9. April kamen an die 40 Personen zur Lesung der Theatergruppe Eos zu Ida Dalser.
Zahlreiche Briefe und Dokumente wurden zitiert. Der bewegende Abend zeichnete das schwere Schicksal von Ida Dalser und ihres Sohnes Aldo Benito, die aus Gründen der Staatsräson in die Psychiatrie interniert wurden.

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Film über Schnapsherstellung vorgestellt

Rund 130 Interessierte besuchten am vergangenen Freitag, 26. März, die Vorstellung des kulturhistorischen Filmes „aqua vitae – Geistreiches zu Schnaps und Destillation“ in St. Pauls. Die neueste Produktion von Roland Walcher Silbernagele und Jochen Unterhofer schildert die Geschichte der Herstellung und der vielseitigen Verwendung des Kulturgutes Schnaps. Der Film wird am Ostermontag, 5. April um 20:20 Uhr und in der Wiederholung am 16. April um 18 Uhr vom Sender Bozen der RAI ausgestrahlt.

Bild: Schnapsverkostung nach der Filmvorstellung

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Oswald von Wolkenstein in der Bibliothek Eppan

Oswald von Wolkenstein war vor kurzem eine Lesung in der Bibliothek Eppan gewidmet. Hermann Toll las die Wolkensteinsage und Lieder Oswalds zu den Themen Jugend und erste Liebe, Ausgelassenheit, Hinaus in die Welt, Das harte Leben und Ausklang in Originaltext oder in Übertragungen in heutiges Deutsch. Dazu wurden Radierungen von Markus Vallazza großflächig gezeigt. Volker Klotz, Helmuth Pircher und Loreno Ferrarese vom Ensemble Galanthus interpretierten drei Lieder Oswalds und umrahmten den Abend mit Musik aus dieser Zeit.

Bild: Das Ensemble Galanthus mit Hermann Toll (rechts)

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Buchvorstellung Josef Noldin

Im Kreise von Freunden und Bekannten hat Alois Sparber am Mittwoch, 3. Februar, in der Mittelpunktbibliothek von Eppan das 350 Seiten umfassende Buch über Josef Noldin vorgestellt. Ulrike Deluggi umrahmte die Feierstunde mit ihrem Klavierspiel.

Das im Athesia-Verlag erschienene Werk versammelt die überarbeiteten Beiträge einer Tagung zu Josef Noldin im Jahr 1999. Den Abhandlungen von sechs Autoren wurde eine Studie zur Herkunft der Familie Noldin aus der Feder von Alois Sparber vorangestellt.

Sparber skizzierte den sozialen und wirtschaftlichen Aufstieg der Familie Noldin in Salurn im 19. Jahrhundert. Rechtsanwalt Josef Noldin wehrte sich mit rechtlichen Mitteln gegen die Überfremdung in der Zeit des Faschismus und beteiligte sich am Aufbau der Katakombenschule im Südtiroler Unterland. Nach der Verbannung auf die Insel Lipari in den Jahren 1927 und 1928 verstarb Josef Noldin am 15. Dezember 1929 im Alter von 41 Jahren. Die überaus große Teilnahme an seiner Beerdigung war ein beredtes Zeugnis des Protestes gegen die Absicht des Regimes, die deutschsprachigen Südtiroler an das Staatsvolk zu assimilieren. Mit dem Buch erfährt der unerschrockene Kämpfer für den muttersprachlichen Unterricht den ihm gebührenden Platz in der Geschichte Südtirols.

Bild: Autor und Mitherausgeber Alois Sparber mit Christine Huber Klotz

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Vorlesestunde am 29. Jänner